Aktuelles
Religionsgemeinschaften in Oldenburg übernehmen Verantwortung für friedliches Zusammenleben
Stellungnahme des Arbeitskreis Religionen im Präventionsrat Oldenburg
„Flüchtlinge sind nicht als Problem anzusehen, sondern als Menschen, die in Not sind.“ So heißt es in der Stellungnahme des AK Religionen. In diesem Kreis haben sich VertreterInnen religiöser Gemeinden in Oldenburg zusammen geschlossen: sie möchten mit ihrer Zusammenarbeit ein Zeichen setzen für die Bedeutung von Vielfalt für ein friedliches Zusammenleben in der Stadt Oldenburg. Unter dem Dach des Präventionsrates und in Kooperation mit der Integrationsbeauftragten der Stadt Oldenburg führen die Teilnehmenden den im Mai 2011 begonnenen Dialog weiter. Er wird begleitet von Prof. Dr. Jürgen Heumann, (Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik an der Carl-von-Ossietzky Universität), der bereits zu Beginn in seinem Vortrag »Interreligiöser Dialog - zum Wohle der Stadt« einen Ansatz in Worte fasste, der breiten Konsens erzeugte. Der Arbeitskreis Religionen war sich schnell einig, dass sich die Religionsgemeinschaften in der Stadt an der politischen Willensbildung beteiligen und öffentlich Position zu ethischen und gesellschaftlichen Themen beziehen sollten.
Mit dem bedeutsamen Thema der Aufnahme von Flüchtlingen fand sich schnell ein Thema, zu dem alle Dialogbeteiligten Position beziehen wollten. Sowohl die reichlich vorhandenen Erfahrungen innerhalb der religiösen Gemeinden zur Aufnahme von Flüchtlingen und zum Zusammenleben mit Menschen „aus der Fremde“ sollen in den Prozess eingebracht werden als auch die Übernahme von Verantwortung für „gelebte Vielfalt“ und ein „friedliches Zusammenleben“.
Der vor gut einem Jahr von den damaligen Teilnehmenden des Fachtags geforderte Praxisbezug wurde damit und wird auch künftig umgesetzt.
Weitere Informationen erhalten Sie bei der Integrationsbeauftragten der Stadt Oldenburg, Dr. Ayça Polat unter 0441-2353233 oder bei der Geschäftsstellenleiterin des Präventionsrates Oldenburg, Melanie Blinzler unter 0441-2353611.
Hier erhalten Sie bei Bedarf auch eine Liste mit Ansprechpersonen aus den religiösen Gemeinden, die sich in den Dialog einbringen.







